Energiespartipps für Zuhause

Über die Energiekrise wird täglich berichtet. Sie ist allgegenwärtig und wir stellen uns die Frage, wie jeder persönlich seinen Teil dazu beitragen kann, um wichtige Energie einzusparen. Nachfolgend ein paar einfache Tipps, um im täglichen Leben Energie zu sparen.

Haushalt

Löschen Sie das Licht in Räumen, in denen Sie sich nicht aufhalten. Klingt logisch, verlangt aber trotzdem ein gewisses Mass an Disziplin. Setzen Sie die Beleuchtung gezielt ein - es muss nicht jeder Winkel im Raum beleuchtet sein. Nutzen Sie das Tageslicht, wo immer es möglich ist. Ziehen Sie am Tag die Storen hoch und öffnen Sie die Jalousien. Ein mit Tageslicht durchflutetes Zuhause macht künstliches Licht überflüssig.

Verzichten Sie beim Backen auf das Vorheizen. Im Normalfall ist dies auch nicht nötig. Falls die Backzeit zudem länger als 45 Minuten beträgt, kann der Backofen 10 Minuten vor Garende ausgeschaltet werden. Die Nachwärme reicht aus, um das Gericht zu Ende zu backen. Auch beim Kochen kann die Wärme der Kochplatte frühzeitig reduziert und die Restwärme genutzt werden. Lassen Sie das Wasser im Wasserkocher vorerhitzen. Beim Weiterkochen verwenden Sie eine Pfanne mit Deckel. Benutzen Sie für das Aufwärmen von Speisen eine Pfanne oder die Mikrowelle. Der Backofen benötigt ein Vielfaches mehr an Energie und ist für diesen Zweck ungeeignet.

Ideale Temperaturen im Kühlschrank sind zwischen 5 bis 7 Grad Celsius, im Tiefkühler minus 18 Grad. In der Regel sind die Geräte zu kalt eingestellt. Stecken Sie den zusätzlichen Kühlschrank für Kaltgetränke aus. Falls Sie warme, gekochte Speisen im Kühlschrank aufbewahren wollen, so lassen Sie diese erst abkühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank stellen. Kontrollieren Sie, ob die Dichtung bei Ihrem Kühlschrank noch intakt ist. Stellen Sie die tiefgekühlte Ware zum Auftauen in den Kühlschrank. So kann die Kälte genutzt werden und der Kühlschrank muss entsprechend weniger kühlen. Im Tiefkühler sollte sich im besten Fall keine Eisschicht bilden. Falls doch, so tauen Sie den Tiefkühler ab. Eine Eisschicht von 5 mm erhöht den Strombedarf um rund 30%.

Füllen Sie den Geschirrspüler komplett. Für leicht verschmutztes Geschirr kann das Sparprogramm verwendet werden. Beim Waschen gilt ähnliches wie beim Geschirrspüler. Nutzen Sie das Fassungsvermögen der Waschmaschine aus und verzichten Sie bei leicht verschmutzter Wäsche auf das Vorwaschen. Reduzieren Sie die Kochwäsche und waschen Sie mit 60 Grad anstatt 95 Grad. Trocknen Sie die Wäsche im Freien und verzichten Sie auf den Wäschetrockner.

Auch die Geräte im Standby-Modus verbrauchen Strom. Schalten Sie den Fernseher, die Stereoanlage, den Computer oder die Kaffeemaschine etc. immer ganz aus.

Ziehen Sie das Duschen dem Baden vor und stellen Sie beim Einseifen das Wasser ab. Duschen Sie nicht zu heiss und nicht zu lange. Auch so kann wirkungsvoll Energie gespart werden.

Ersetzen Sie alte stromfressende Haushaltgeräte. Bei neuen Geräten lohnt es sich, auf die Energieeffizienzklasse zu achten. Diese finden Sie auf der Verpackung oder auf der Energieetikette. A steht für eine sehr hohe und somit gute Energieeffizienz, G für eine sehr niedrige. Mit der Energieklasse A +++ lässt sich der Stromverbrauch ohne weiteren Aufwand reduzieren. Der Warmwasserboiler sollte je nach Härtegrad des Wassers alle 3 bis 7 Jahre entkalkt werden.

Beleuchtung

Rüsten Sie die Beleuchtung um. Ersetzen Sie Halogenlampen und Glühbirnen durch LED-Lampen. Glühbirnen sind kleine teure Heizkörper, da sie einen Wolframdraht besitzen, der sie erhitzt. Es wird lediglich 5% des verwendeten Stroms für die Lichtumwandlung genutzt - der Rest geht verloren. LED bedeutet "Licht emittierende Diode". Die Halbleiter in der LED-Lampe leuchten, wenn Strom durchfliesst. Im Vergleich zu Glühbirnen verbrauchen LED-Lampen bis zu 80% weniger Energie, um die gleiche Helligkeit zu erzeugen. Insbesondere da, wo Lampen oft und lange eingeschaltet sind, lohnt sich ein Ersatz.

Heizung

Damit die warme Luft gut zirkulieren kann, achten Sie darauf, dass die Heizkörper nicht durch Möbel, schwere Vorhänge oder durch das Trocknen von Kleidern oder Duschtüchern verdeckt werden. Eine um ein Grad tiefere Raumtemperatur spart bereits rund sieben Prozent Energie. In den Schlafräumen sollte die Raumtemperatur nicht mehr als 18 Grad betragen, in den übrigen Wohnräumen zwischen 21 bis 22 Grad. Besonders wichtig ist auch im Winter richtig zu lüften. Vermeiden Sie das Lüften mit gekippten Fenstern. Mit Stoss- und Querlüften, drei bis viermal täglich zwischen fünf bis sieben Minuten, lässt sich wirkungsvoller Energie sparen, als mit gekippten Fenstern.

Mit diesen vielen kleinen, aber effektiven Massnahmen kann jeder etwas gegen die Energieknappheit beisteuern, ohne dass dadurch die Lebensqualität eingeschränkt wird.

 

 

 

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Oliver Gassmann

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